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Chronik

1914
Der Rad- und Motorsportverein "Edelweiß" wurde 1914 unter dem Namen "Concordia" gegründet, doch sein Bestand war nur von kurzer Dauer: Der Erste Weltkrieg unterbrach jäh die Aktivitäten der jugendlichen Radsportler.
Es war der wahre Sportsgeist, der, wie es in alten Aufzeichnungen heißt, damals zum Durchbruch kam.Die Mitglieder waren von dem Wunsch beseelt, gute Kameradschaft zu pflegen, aber auch in der Freizeit im sportlichen Bereich tätig zu sein. Es wurden nicht nur Vereinsmeisterschaften ausgetragen; die aktiven Radsportler beteiligten sich auch mit großem Erfolg an auswärtigen Wertungen.Viele Preise und Pokale erinnern an diese Zeit und werden ehrenvoll in einer Glasvitrine aufbewahrt, wo Interessenten sie gerne besichtigen können.

Hier die aktiven Renn- und Korsofahrer Alois Hermann, Oskar Bollinger und Alois Buttenmüller zu Beginn der 20er Jahre.

1921/22
1921 / 22 wurde der Verein dann unter dem Namen "Edelweiß" wieder gegründet.
Josef Buttenmüller, Alois Hermann und Georg Häusler beim 10jährigen Stiftungsfest 1924
Die ersten Rennfahrer des Vereins (1923-1925):
Fritz Frei, Karl Klingele, Alois Herman Georg Jörger, Josef Bollinger, Fritz Kopp und Josef Lorenz (Sölden)
22.Juni 1924
Bannerweihe
1933 wurde der Verein, wie alle anderen auch, aufgelöst und im September 1953 wieder gegründet. Dieser Verein fand bei begeisterten Rad- und Motorsportlern viele Anhänger und Mitglieder und hat sich so im Laufe der Jahre zu einer aktiven sportlichen Gemeinschaft mit weiter Ausstrahlung entwickelt. 1. Reihe v.l. Genovefa Frei, Josef Steiert, Gusstav Schmidt sen. Josef Schlatterer, Josef Gutmann, Karl Bollinger, Anton Hermann, August Batt, Vögele, Berta Klorer 2. Reihe: Wilhelm Hermann, Maria Kopp, Rosa Schmidt, Elisabeth Schlatterer, Maria Schmidt, Rosalia Hermann, Klara Winterhalter, Maria Kopp, Frieda Frey, Adelheid Strauß, Josef Buttenmüller 3. Reihe: Franziska Schmidt, Maria Zimmermann, Paula Klingele, Theresia Hermann, Maria Karle, Karl Hug, August Winterhalter sen., Eugen Hermann, Maria Batt, Rosa Tuh, Berta Groß, Anna Faller
13. September 1953
Die Gründungsmitglieder Franz Weber, Eugen Steffi, Alois Hermann und Josef Steiert im Festzug anlässlich des 40jährigen Jubiläums 1954; auf dem Kutschbock: Josef Trescher und Hans Gerorg Hermann.
Alois Hermann eröffnete in Anwesenheit des Bezirksleiters Albert Willmann die Gründungsversammlung und wurde noch am selben Abend zum 1. Vorsitzenden gewählt. Bereits 1 Jahr stäter konnte das 40jährige Vereinsjubiläum gefeiert werden.
Wanderfahrt des RSV "Edelweiß" Wittnau in den 50ern.
1955
Unsere Korsofahrer beim Jubiläum des Veloclubs Wittnau / Schweiz.
Ende der 60er Jahre wurde der Motorsport in die Vereinsaktivitäten aufgenommen.
Links: Startbereich in der Bergmatte 1966
Mitte: Manfred Glöckler beim Rennen 1968 in der Lehmgrube / Bergmatte
Rechts: Bernd Buttenmüller beim Geschicklichkeitsrennen im Grüble
Rennen 1967 im Grüble. Am Start v. l.: Josef Buttenmüller, Franz Buttenmüller (2. Reihe), Oskar Bollinger,?
Hier Josef Buttenmüller beim Rennen 1968 im Grüble
1972 war es dann der damalige Sportwart August Faller, der eine Rennstaffel aufstellte und die jugendlichen Radsportler, darunter auch seinen Sohn Josef, sowie Jürgen Sprich, trainierte und betreute.
Josef Faller wurde 1981 "jüngster Deutscher Vizemeister im Querfeldeinfahren", und 1983 wurden Josef Faller (Junioren) und Jürgen Sprich (Jugend) Deutsche Meister im Querfeldeinfahren.
Durch Initiative und Zähigkeit erreichte der geniale Vereinstrainer August Faller, dass die kleine Rennstaffel des Wittnauer Rad- und Motorsportvereins von Sieg zu Sieg eilte, bis in den Nationalkader des Bundes Deutscher Radfahrer vordrang und sich dort auch durchsetzte. Die Krönung war die erfolgreiche Teilnahme der einheimischen Radsportler an den Weltmeisterschaften: Josef Faller 1982 in Lanarvily (Frankreich) mit einem guten Mittelplatz und 1983 in Birmingham (England) mit dem 6. Platz. Jürgen Sprich erreichte 1984 in Oss (Holland) einen guten Mittelplatz. 1985 errang der Jugendliche alle nationalen Meistertitel. Im selben Jahr erzielte Jürgen Sprich seinen größten Erfolg in München bei den Weltmeisterschaften im Querfeldeinfahren; durch einen Sturz verfehlte er nur um Sekunden den Weltmeistertitel und wurde Vizeweltmeister im Querfeldeinfahren.
Der Deutsche Meister (Meisterschaft 1983 in Frankfurt a.M.) in der Juniorenklasse Seppel Faller, nach der Siegerehrung mit Trainer und Betreuer August Faller
Der Deutsche Meister in der Jugendklasse Jürgen Sprich, nach der Zielankunft
Siegesfeier in Wittnau: Hier Bürgermeister Erich Birkle mit den Deutschen Meistern Jürgen Sprich und Seppel Faller
Auch sonst konnten die Radsportler, die jedes Jahr bei ihrem "Rundstreckenrennen" und dem "BdR-Wertungsrennen" in Wittnau viele internationale Sportler auf der Strecke haben, ansehnliche Preise erringen. So wurden die Korsofahrer des Vereins vielmals Bezirks- und Bundessieger.
Wittnauer Korsofahrer mit Erich Birkle; Jürgen und Helga Hermann nach dem Querfeldeinrennen; jetziger Ehrenvorsitzender Bruno Riesterer beim Räderabspritzen; Josef Faller 1972 bei seinem ersten Radrennen

1986:Imposanter Höhepunkt in der Vereinsgeschichte war 1986 die Ausrichtung der Deutschen Jugend- und Junioren-Meisterschaften im Einzel-Straßenfahren im Jubiläumsjahr der 1200-Jahrfeier der Gemeinde, was auch in nachfolgendem Brief deutlich zum Ausdruck kommt:
. Im Jahre 1989 konnte der Verein auf stolze 75 Jahre Vereinsgeschichte zurückblicken. Dieses Jubiläum wurde mit einem großen Festakt, einem feierlichen Radkorso und der ersten "Reblandtour" gebührend gefeiert.
. Der Vorstand unter Leitung von Bruno Riesterer (1971 - 1998) im Amt, und Sportwart August Faller motivierten ihre Aktiven zu Training und Wettbewerben; sie begeisterten aber auch die große Zahl der passiven Mitglieder, zu denen auch viele Jugendliche zählen, wieder für den Radsport.
vordere Reihe (v.l.):Ralf Hermann, Marius Würzner, Heiko Steiert, Anika Steiert
hinere Reihe: Bruno Riesterer, Heike Rathmann, Jürgen Hermann, Rudi Lass, Jürgen Eichelmann, Jürgen Beneke, Michael Glöckler, Josef Faller, Hansi Buttenmüller, Trainier August Faller, (Andi Kelsch und Ludwig Veit fehlen auf dem Bild)
Die Freizeitgruppe
Admin